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Berliner BGE-Ini

Verfasst: Di Sep 23, 2008 12:32 pm
von KlBi
Über die Berliner BGE-Ini

Achtung: neuer Termin * neuer Ort
Hallo in die Runde,

der 2. Dienstag war im Januar schon belegt, ich hab deshalb für das
erste Quartal den ERSTEN Dienstag im Monat gebucht, so daß unser

Neujahrstreffen am 6.1. 2009 um 18.00

in der MedienGalerie
Dudenstr. 10
10965 Berlin

stattfindet.
Ansprechpartner:
Robert Ulmer (robert.ulmer.at.gmx.de)

siehe auch:
www.grundeinkommen.de


Newsletter-Grundeinkommen] Netzwerk Grundeinkommen Newsletter‏
Von:
Gesendet: Freitag, 5. September 2008 12:00
An:

Newsletter des Netzwerks Grundeinkommen September 2008

Aktuell

Die Vorbereitungen für die erste internationale „Woche des Grundeinkommens“ vom 15.-21.09. gehen in die heiße Phase. Detaillierte Infos dazu auf www.woche-des-grundeinkommens.org. In Kürze: In bisher 27 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind vielfältige Aktionen geplant: z. B. Kabarett, Radiobeiträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Filmvorführungen, Demonstrationen. Zur Woche gibt es auf der Website Plakatvorlagen zum Ausdrucken.

In diesem Zusammenhang der Hinweis auf ein weiteres Highlight, den dritten deutschsprachigen Grundeinkommens-Kongress in Berlin vom 24.-26. Oktober. Titel „Auf dem Weg zum Grundeinkommen. Bedingungslos und existenzsichernd.“ Mit zahlreichen Prominenten und einer Vielzahl von Workshops. Anmelden kann man sich auf der Seite www.grundeinkommen2008.de, wo es auch Informationen zum Programm gibt.


Debatte

Mindestlohn umstritten: Von linken Befürwortern eines Grundeinkommens wird dieses mit der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt. Wolfgang Storz verfasste dazu aktuell einen Pro-Beitrag in der Zeitschrift Freitag
http://www.freitag.de/2008/31/08310101.php
Sören Kiel vom Hamburger Netzwerk Grundeinkommen argumentiert hier
grundeinkommen-hamburg.de gegen diese Kopplung von BGE und Mindestlohn.

Beide führen damit eine Debatte weiter, die auf der letztjährigen Mitgliederversammlung Herbert Wilkens vom Netzwerk Grundeinkommen und Thomas Loer von der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung ausfochten. Wie den Kommentaren zum jetzigen Pro-Beitrag zu entnehmen, stößt die Kopplung bei Einigen auf Skepsis. Grundtenor: Wozu braucht es einen gesetzlichen Mindestlohn, wenn durch ein BGE »alle« versorgt sind und Arbeitnehmer gestärkt in Vertragsverhandlungen gehen können?! Ähnlich kritisch zu einer Kopplung äußerte sich Prof. Dr. Wolfgang Oevermann in einer Diskussion mit Daniel Cohn-Bendit, siehe hier

http://www.freitag.de/2008/31/08310101.php

Götz Werner im Interview: Günter Sölken als Sprecher des Netzwerks Grundeinkommen interviewte im August „Zugpferd und Superstar“ der Grundeinkommensbewegung, den dm-Gründer Götz Werner. Das Gespräch kreist um Götz Werners Sonderrolle, aber auch um die Gerechtigkeitsdimension seines Vorschlags eines ausschließlich durch eine Konsumsteuer finanzierten Grundeinkommens. Den Text finden sie hier
www.grundeinkommen.de


Nachrichten aus dem Netzwerk

Mitgliedsbeiträge: Wie auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Hannover am 05.07.2008 entschieden und wie hier
www.grundeinkommen.de
zu lesen ist, sollen in Zukunft Mitgliederbeiträge als Regelbeiträge erhoben werden. Die Höhe liegt in der Regel bei 5 Euro im Monat, ermäßigt 3 Euro (auch eine Zahlung nach Selbsteinschätzung ist möglich). Einen Zwang zur Beitragszahlung wird es aber nicht geben. Das entsprechende Formular wird in Kürze auf der Website des Netzwerks bereitgestellt. Da sich das Netzwerk bisher ausschließlich aus Spenden finanziert, wird um Beachtung der Spendenseite:
https://www.grundeinkommen.de/spenden
gebeten. Zu diesem Thema wird es demnächst auch einen eigenen Newsletter geben.

Mitgliederversammlung mit Weichenstellung: Die nächste reguläre Mitgliederversammlung des Netzwerks wirft ihren Schatten voraus. Sie wird am 13./14. Dezember in Köln stattfinden, dann werden die neuen Statuten des Netzwerks endgültig beschlossen. Zugleich werden Wahlen zum neuen Gremium „Netzwerkrat“ stattfinden. Wer dort stimmberechtigt sein möchte, kann hier
https://www.grundeinkommen.de/mitglied-werden
dem Netzwerk beitreten.


Klarstellung
Ein Abschnitt im letzten Newsletter veranlasste Agnes Schubert zu der folgenden Klarstellung:

1. Ich habe mich nie gegen ein existenzsicherndes Grundeinkommen für einzelne Gruppen ausgesprochen - im Gegenteil - , sondern ergänzend dazu in der wichtigsten und entscheidenden Gruppe der Arbeitsfähigen auch ein partielles, also anfangs niedrigeres,Grundeinkommen empfohlen, um große Verwerfungen zu vermeiden.

2. Die angeführten Links geben beide keinen wirklichen Bezug zur Meldung:
www.grundeinkommen.de
Ist eher eine Kompliment an G. Werner bzgl. seiner Ausführungen und eine Empfehlung sie zur Kenntnis zu nehmen. Den mir da wichtigsten Beitrag habe ich besonders erwähnt.
www.grundeinkommen.de

Hier ist für mich kein wirkliches Argument gegen ein partielles BGE zu entdecken. Soll es etwa jenes sein?
" ...Mir einer Höhe von 420 € blieb es sogar noch hinter der als Zwischenschritt auf dem Weg zur Abschaffung gedachten Forderung nach Erhöhung des ALG II auf 500 € zurück. Das Argument, dass ein solcher Betrag zu einer sehr hohen Zahl von Anspruchsberechtigten führen würde, zeigt, dass man sich nicht einmal getraut hat, das Armutsproblem in seiner vollen Dimension anzugehen, viel weniger war diese Mini-Einkommen dazu geeignet, gegenüber den Zumutungen des Arbeitsmarktes auch nein sagen zu können. Das liegt nicht etwa daran, dass die Grünen bge-BefürworterInnen nicht etwas Besseres wollten, sondern dass sie glauben, dass man ein bge verwirklichen könnte, ohne vorher entsprechende gesellschaftliche Kämpfe und Auseinandersetzungen zu führen und Kräfteverhältnisse zu ändern. Deshalb hoffe ich sehr, dass solche Debatten und Modelle im kommenden Bundestagswahlkampf keine Rolle spielen.."

420€ sind zu niedrig für ein volles BGE. Ja und? Es ist also ein *vorerst* partielles! Und nein, es löst nicht die Zumutungen das Arbeitsmarktes und nicht jeder kann gleich "Nein!" sagen. Aber ein paar werden schon damit ihr Verhalten ändern können und einige auch ändern. Und man kann sich und sie so langsam an ein BGE gewöhnen, um es später existenzsichernd zur Verfügung zu stellen.

Die Kritik der "Häppchenmethode" bei Götz Werner: "... Setzt man den Betrag nämlich zunächst sehr vorsichtig an, verringert man zwar die Anpassungsprobleme bei der Neustrukturierung der volkswirtschaftlichen und fiskalischen Zahlungsströme. Aber zugleich wird es, je niedriger man den Betrag wählt, umso schwieriger, von seinem Grundeinkommen auch nur die existentiellsten Grundbedürfnisse zu decken..." greift nur, wenn man das partielle BGE mit Streichung bisheriger Sozialleistungen koppelt wolle und zwar in einer höheren Form, als das des partiellen BGE die Streichung ausgleichen könnte. Dagegen wäre selbstverständlich auch ich. Was aber ist dagegen zu sagen, wenn wir zeitnah etwas einführen, bei dem es keinem der Bedürftigen schlechter geht, aber vorerst wenigstens einigen besser? Also Streichungen von Sozialleistungen höchstens unterhalb des neuen partiellen BGE."
Interessant, interessant!

1. Die "Kopplung" des BGE mit weiteren Sonderwünschen (hier Mindestlohn) halte ich für bescheuert. Jeder kann ja unabhängig vom BGE-Netzwerk sich noch für sonst was einsetzen. Aber das sich nun alle BGE-fans anderleuts Steckenpferde aufhalsen sollen ist schon dreist.

2. Agnes Schubert scheint vernünftige Ansichten zu haben. In der Tat übersehen viele "Existenzsicherer", daß das BGE gar nicht hoch genug sein kann um "Bedürftigkeit" restlos auszuschließen. Es wird also bei jeder Höhe immer noch Menschen geben, die aus welchen Gründen auch immer damit nicht klar kommen. Daher muß sich am System faktisch nichts ändern, d.h. wer "bedürftig" ist, muß eben weiterhin Anträge stellen usw. Die Anzahl der Bedürftigen reduziert sich aber erheblich (schon bei 420).



-------------- alt -----------------------------------
Zeit: jeder dritte Dienstag im Monat 18:00 Uhr

Ort: Mehrunghof
Gneisenausraße 2a, 10961
in den Räumen der SfE (Schule für Erwachsenenbildung). Die SfE befindet sich im hinteren Hinterhof:
http://www.sfeberlin.de
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Verfasst: Do Okt 02, 2008 3:20 pm
von KlBi
Betreff: Fw: Aufruf zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut]

----- Original Message -----
>
> Liebe Akteure,
> wir bitten euch um Unterstützung der "Aktion" und Weitergabe des Aufrufes
> anlässlich des "internationalen Tages für die Beseitigung der Armut".
> Geschichtlicher Hintergrund: siehe hier
>
> In der Anlage befindet sich nochmals der Aufruf als Pdf-datei
>
> es grüßt
> Lothar Eberhardt
> AK Marginalisierte - gestern und heute
> http://marginalisierte.de
>
>
> Aufruf
> Armut bekämpfen - statt Arme zu diskriminieren und zu kriminalisieren!
>
> Seit 1987 protestieren jährlich am 17. Oktober auf allen Kontinenten
> Menschen, die Armut aus eigener Erfahrung kennen bzw. Elend und
> Ausgrenzung ablehnen. Armut ist ein globales
> Problem und hat die verschiedensten Gesichter und Ausprägungen. Sie
> reichen von Hunger, Unter- und Mangelernährung; schlechtem
> Gesundheitszustand und Krankheitsanfälligkeit;
> geringer Lebenserwartung, hoher Säuglings- und Kindersterblichkeit;
> niedrigem Bildungs- und Ausbildungsstand, Erwerbslosigkeit,
> Einkommensarmut und Unterbeschäftigung;
> menschenunwürdigen Wohnverhältnissen, Obdachlosigkeit, unzureichender
> Bekleidung bis hin zu sozialer Entwurzelung und Ausschluss vom
> gesellschaftlich-kulturellen Leben.
>
> Armut ist mit Menschenrechten unvereinbar!
>
> Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte deshalb 1992 den
> 17. Oktober zum "Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut". Es
> folgten 1996 das "Internationale
> Jahr zur Überwindung der Armut", 1997 bis 2006 die Dekade mit dem gleichen
> Anliegen und die Formulierung der Milleniumsziele im Jahre 2000 mit dem
> Ziel, den Anteil extrem armer
> Menschen an der Bevölkerung bis zum Jahre 2015 auf die Hälfte des heutigen
> Standes zu drücken.
> Kurz vor dem für das Jahr 2010 ausgerufenen "Europäischen Jahr zur
> Überwindung der Armut", sind die Ergebnisse niederschmetternd. Die
> Industriestaaten behaupten bis heute ihre
> politische, ökonomische und militärische Vormachtstellung. Viele Länder
> des Trikont konnten bis heute dem Teufelskreis der Armut und Abhängigkeit
> nicht entkommen. Den
> Industriestaaten ist es dabei gelungen, sich zur "Retterin der Armen" und
> Verfechterin einer gerechteren Globalisierung zu stilisieren. Doch ihnen
> geht es nur um ihre energie- und
> rohstoffpolitischen oder anderen ökonomischen Eigeninteressen unter
> Ausnutzung der armen und ärmsten Länder als Niedriglohnländer bzw.
> Lieferanten von Arbeitskräften.
>
> In den Industriestaaten, in denen bisher (mehr oder weniger) soziale
> Standards verankert waren, läuft ein Prozess der Verstärkung sozialer
> Ungleichheit ab. Spiegelbildlich zum
> außenpolitischen Kahlschlag vollzieht sich ein entsprechender Wandel auch
> in der deutschen Innenpolitik. Die zunehmende Durchdringung aller
> Lebensbereiche (Gesundheit, Bildung,
> öffentliche Dienste usw.) durch das Marktprinzip führt auch in diesen zur
> zunehmenden Verarmung weiter Bevölkerungskreise.
>
> Deshalb fordern wir:
> • Die Würde und die Rechte aller Menschen zu achten
> • Maximale Anstrengungen gegen jede Form von Armut zu unternehmen
> • Sicherstellung der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen sowie seiner
> sozialen Absicherung durch ein individuell einklagbares, ausreichendes
> Einkommen
> • Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung aller Menschen, die
> von Armut betroffen sind, zu bekämpfen
> • Ausgegrenzten und armen Menschen eine aktive Teilnahme am
> gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen
> • Solidarität mit allen die weltweit versuchen, Armut und Ausgrenzung zu
> überwinden
> • Die Gewährleistung des Rechts auf existenzsichernde Arbeit unter
> menschenwürdigen Bedingungen unter Ausschluss von Arbeitszwang
> • gleiche, ausreichende Bildungs- und Ausbildungschancen für alle
> • Veränderung von politischen, sozialen, wirtschaftlichen Verhältnissen
> zur Abschaffung struktureller Armut
> • Kriege als Ursache und Ergebnis von Armut verhindern, Rüstungsausgaben
> streichen
> • Bekämpfung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Fluchtursachen,
> Schutz von Flüchtlingen, faire Asylverfahren in Europa, Einhaltung der
> Genfer Flüchtlingskonvention und der
> Europäischen Menschenrechtskonvention
> • Kein Mensch ist Illegal und Asylrecht für alle
>
> Demonstriert mit uns für eine Welt ohne Armut und Ausbeutung!
> Freitag, 17. Oktober 2008, den "Internationalen Tag für die Beseitigung
> der Armut"
> 11.00 Uhr: Auftaktkundgebung vor dem Roten Rathaus
> 13.00 Uhr: Abschlusskundgebung vor der Senatsverwaltung für Finanzen,
> Klosterstr. 59
>
>
>
> Für ein großes Bündnis! Unterschrift bitte an folgende Mail-Adresse
> einsenden!
> stegeman.at.zedat.fu-berlin.de (Dirk Stegemann, Tel.: 0177/1768633)
>
> V.i.S.d.P.: Arbeitskreis "Marginalisierte - gestern und heute!", Dirk
> Stegemann, c/o Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
>
>

Verfasst: Do Okt 02, 2008 3:22 pm
von KlBi
Hi Leute!

Hier noch etwas zum 17.10.08

http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/ ... -2007.html

Ich bin gerade mit dem Welternährungstag am 16.10.08 beschäftigt:

Am 16.10 gibt es einen (UN-) Welternährungstag. An diesem Tag finden auf dem ganzen Globus kleine und große Aktionen und Seminare statt. Hier einige Links zum Thema
http://www.fao.org
http://en.wikipedia.org/wiki/World_Food_Day
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltern%C3%A4hrungstag

Für "uns" könnte das auch etwas sein und zwar um das globale Grundeinkommen ins Gespräch zu bringen. Ich denke, daß dann wohl doch der 17.10.08 das bessere Datum ist?

Es ist eventuell schon bekannt, daß in Afrika grundeinkommensähnliche Sachen geschehen:

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/ ... h/?type=98


Noch ne blöde Frage:
kennt jemand die Typen der Homepage:
http://www.globalincome.org/Deutsch/Deutsch.html




viele Grüße
Klaus B

Verfasst: Fr Okt 03, 2008 12:49 pm
von KlBi
Moin!

8.10.08 Ist Vollbeschäftigung möglich?

---------------------
z.K. eine herzliche Einladung!

Liebe Genossin,
lieber Genosse,

am kommenden Mittwoch haben wir als SPD vor Ort Olaf Scholz, MdB, Bundesminister für Arbeit und Soziales, und Björn Böhning, Mitglied des Parteivorstands und Vorsitzender DL21 - Forum Demokratische Linke, für eine Dialog- und Diskussionsveranstaltung mit Fragen aus dem Publikum zum Thema

„Ist Vollbeschäftigung möglich?“

gewonnen. Die Einladung dazu findest Du im Anhang:

Das ganze findet statt:

8. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Restaurant „Die Turnhalle“, Holteistraße 6-9
10245 Berlin-Friedrichshain (S Ostkreuz, Tram M13 und 21 sowie Bus 240 Holteistraße/Boxhagener Straße) statt.

MsG
Sven
--------------------------

u.U. plane ich dahinzulatschen, vielleicht noch jemand?


liebe Grüße
Klaus B
http://www.dadabit.de/forum/index.php

Verfasst: Sa Okt 04, 2008 11:59 am
von KlBi
[Ini-BGE] Vorschlag fuers naechste Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin‏
Von: M
Gesendet: Samstag, 4. Oktober 2008 07:17:26
Antwort an:


Hallo,
zum nächsten Monatstreffen der Initiative Grundeinkommen Berlin am
Dienstag 21. Oktober 2008 würde ich gerne einen Beitrag vortragen, in
dem ich die Themen Menschenrechte, Wirtschaftsverfassung/Staatsfunktion
und Finanzierung des Grundeinkommen verbinde und dabei auf die aktuelle
Finanzkrise Bezug nehme.
Viele Grüße
von M

Verfasst: Sa Okt 04, 2008 3:21 pm
von KlBi
[Ini-BGE] Kann mich jemand abmelden?‏
Von: IK
Gesendet: Samstag, 4. Oktober 2008 14:54:38
Antwort an:

Hallo,

aufgrund mangelnder Identifikation habe ich versucht, mich aus der Ini-Liste abzumelden, aber habe es bislang nicht geschafft. Da nun auch Klaus Binder schon mal dasselbe Problem hatte (mittlerweile ja wieder voll integriert), vermute ich. daß es nicht allein an meiner Unfähigkeit in diesem Bereich liegt. Könnte das jemand für mich machen? Als Gegenzug sind auch meine kritischen Beiträge ein für allemal vom Tisch.

Viele Grüße I.


"Privatmail an I"

Hallo liebe I...

Ich hoffe ich störe dich nicht? Na ich bin nicht so voll in die Ini integriert. Ich interessiere mich mehr für "normale" bge-Propaganda mit "normalen" Bürgern und für "normale" Bürger und das ganze möglichst außerhalb geschlossener Räume mit "normalen" Aktionen (Infotisch, Demos usw). Ich selbst bin aber mutmaßlich "verrückt".

Mich würde in diesem Zusammenhang natürlich interessieren, was dich aus dieser "Ini" treibt?

liebe Grüße
Klaus Binder

PS: wie das mit dem Abmelden geht, weiß ich nicht. Vermutlich muß man sich aus dem Netzwerk streichen (lassen)

Verfasst: Mo Okt 06, 2008 7:53 pm
von KlBi
[Ini-BGE] Re: : Aufruf zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut‏
Von:
Gesendet: Montag, 6. Oktober 2008 18:08:39
Antwort an:

On Thu, Oct 02, 2008 at 03:17:12PM +0000, klaus binder wrote:
> Noch ne blöde Frage: kennt jemand die Typen der Homepage:
>
> http://www.globalincome.org/Deutsch/Deutsch.html
Hi Klaus,
ja da habe ich mal ne Mail hingeschrieben, dass warum so zaghaft und nur einen Dollar. Und auch Antwort gekriegt.
cu
T.
Antwort
Nabend T!

Danke, für die Info.


Ist ja lustig, dann bist du wohl die eine Person, über die ich kürzlich informiert wurde? Ich hatte ebenfalls mehr einen "Beschwerde"-Brief dort hingeschrieben. Zum einen hat sich an der website nahezu vier Jahre nichts geändert, zum anderen geht mir der Wust an Weihrauch mächtig auf die Nüsse, der mangel an Praxis, z.B. nichts zum Welternährungstag, zu dem ja wohl ein global income sehr gut passen würde, und schließlich finde ich die "Umfrage" dermaßen bescheuert, daß ich spontan meinen Senf in das Umfrage-Kommentarfeld geschrieben hatte. Wie kann man denn eine Umfrage machen derart:

sind sie mit der Ernährung aller Menschen einverstanden?

So eine Umfrage hätte man in der NSDAP oder besser unter KZ-Wachtruppen machen können!

Ich hab aber prompt eine Antwort erhalten, davon hier der Anfang:

> Perhaps it's true that it's better to take the website from the internet, at
> least in it's current form. As you rightly observe, not much is done by the
> GBI Foundation at the moment. Why not: because in the 4 years of our active
> existence, and the first two years we have been really active, there was
> only one person that actively wanted to contribute to our activities out of
> many who responded positively. Also we received allmost zero financial
> cs. Secondly, because personally I need all my time at the moment
> to make ends meet myself.

Meine nichtmaßgebliche Übersetzung:

Wahrscheinlich ist es wahr, es wäre besser die website aus dem Internet zu entfernen, zumindest in ihrer jetzigen Form. Wie du richtig beobachtest, wird von der GBI-Stifung zur Zeit nicht viel getan.
Warum nicht, weil:
In den vier Jahren unserer aktiven Existenz, und die ersten beiden Jahren waren wir wirklich aktiv, gab es unter vielen, die positiv reagierten, nur eine einzige Person (T?) welche aktiv wünschte an unseren Aktivitäten teilzunehmen. Desweiteren erhielten wir cirka Null finanzielle Zuwendungen. Zweitens, weil persönlich ich mich die ganze Zeit selbst ernähren muß.

Den Rest des Briefes schenke ich mir.

Man sieht, daß da leider nix hintersteckt. Besonders empörend, daß laut Homepage mehrere höhere Akademiker dahinterstecken und die sich tatsächlich wegen Mangel an finanziellen Zuwendungen beklagen!

Die "Idee" 30 Dollar/Monat für jeden Bürger auf der Erde halte ich dagegen für sehr interessant. Wenn das ein paar Leute unterstützen, würde ich da auch sofort mitmachen. Man kann damit direkt an die NGOs, die UNO und den internationalen Genossenschafts-Verband. Zum Thema "Genossenschaften" mache ich mich gerade selber etwas schlau. Hab schon einige Infos zusammengetragen, falls sich jemand interessiert:
http://www.dadabit.de/forum/viewtopic.php?t=203

(Der internationale Genossenschaftsverband hat nach eigenen Aussagen 800 Mio Mitglieder, dürfte demnach die größte Partei der Erde sein. Daß ein BGE (auch das 30 Dollar-BGE für alle Bürger der Erde) die Genossenschaften weltweit stärken würde, muß ich hoffentlich nicht erwähnen?)

liebe Grüße
Klaus B

Verfasst: Di Okt 07, 2008 12:32 pm
von KlBi
[Ini-BGE] FIAN Arbeitskreis Mindesteinkommen‏
Von:
Gesendet: Dienstag, 7. Oktober 2008 11:39:22
Antwort an: ini-bge.at.googlegroups.com
An:

Hi Klaus,
hört sich so an als ob du das hier noch nicht kennst:

Arbeitskreis Mindesteinkommen

http://www.fian.de/fian/index.php?optio ... Itemid=170

Schockierend was man hier so zu lesen kriegt:
http://www.fian.de/fian/downloads/pdf/a ... rmsten.pdf

Zitat:
Wer erreicht die Ärmsten? (das sind die ca. 200 Millionen unter 1400kcal/Tag aus denen die meisten der 24000 Hungertoten/Tag stammen)
Leider ist Mosambik kein Sonderfall. 1996 hat das BMZ eine Querschnittsevaluierung von 40 armutsorientierten TZ-Projekten durchgeführt. Eine der Forschungsfragen dieser Untersuchung war: Welche Projekte erreichen die Ärmsten der Armen? Die Antwort: Nicht ein einziges!

cu
Thomas


> Nabend Thomas!
>
> Danke, für die Info.
>
(...)
Weitere Infos zu FIAN: http://www.dadabit.de/forum/viewtopic.php?t=224

Verfasst: Di Okt 07, 2008 2:08 pm
von KlBi
Malzeit T.

(...)

Nein, diese FIAN kannte ich noch nicht, danke auch für diese Info.

> 1996 hat das BMZ eine Querschnittsevaluierung von 40
> armutsorientierten TZ-Projekten durchgeführt. Eine der
> Forschungsfragen dieser Untersuchung war: Welche Projekte
> erreichen die Ärmsten der Armen? Die Antwort: Nicht ein einziges!

Erschreckend, aber etwas besser wird es vermutlich geworden sein. "Damals" 1996 gabs noch kein (Massen-)Internet und wir haben seit 8 Jahren interneterfahrungen. Das Internet bietet vielen Bürgern die Gelegenheit sich vom Wohnort unabhängig zusammenzuschließen. Im Moment scheint zwar eine Flaute zu sein. So ab 2002 sind viele mit etwas großen Rosinen im Kopf herangegangen und dachten wohl, daß speziell ihre Homepage, die Welt von heute auf morgen völlig umkrempeln wird. Am Ende ist es aber doch Kleinearbeit. Die ist nicht unbedingt mühsam, nur halt sehr winzig. Alleine kann man doch nur einen Karton tragen, oder vielleicht 100 Flyers verteilen, oder man 10 Euro spenden. Vergeßt nicht, Freunde, daß wir etwa 490.000.000 EU-Bürger sind

Kleiner unbeabsichtigter Wink mit dem Zaunpfahl: FIAN besteht aus lokalen Gruppen, unter anderem in Berlin:

http://www.fian.de/fian/index.php?optio ... &Itemid=58

> Die Berliner FIAN-Gruppe setzt sich größtenteils aus
> Studierenden aus den Bereichen Sozialwissenschaften, Politik,
> Geographie sowie jungen Berufstätigen aus unterschiedlichen
> Fachgebieten zusammen und zählt zur Zeit circa
> 8 bis 10 aktive Mitglieder.

> Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen dienstags oder
> mittwochs um 19:30 Uhr im Sitzungsraum, 2. Stock,
> im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4
> (Prenzlauer Berg) oder in der Kneipe im selben Haus.
> Die Fallgruppen treffen sich darüber hinaus nach Bedarf.
> Genaue Termine sagen wir euch gern auf Anfrage per
> Mail: tabea.behnisch.aatt.gmx.de

Falls man dort noch exıstıert und sich sogar "global" für das Grundeinkommen interessiert, wär ein Kontakt wohl kein Fehler?

Grüße
Klaus B

Verfasst: Mi Okt 22, 2008 11:42 am
von KlBi
[Ini-BGE] Re: Infobedarf Ausstelluung‏
Von:
Gesendet: Mittwoch, 22. Oktober 2008 11:03:15
Antwort an: ini-bge@googlegroups.com
An:


Liebe Leute,

Ihr seid herzlich eingeladen,
am nächsten Dienstag den 28. Oktober um 18.00 Uhr
in den Mehringhof, Gneisenausraße 2a, 10961, Theateraufgang III. Etage,

zu kommen,
um dort Ideen für einen "Grundeinkommens-Raum" in der "Unvermittelt"-Ausstellung zu sammeln!
Siehe die nachfolgende Mail.

Viele Grüße
Robert

> > -------- Original-Nachricht --------
> >
> >> Datum: Tue, 21 Oct 2008 18:09:34 +0200
> >> Betreff: Infobedarf Ausstelluung
> >
> >

Liebe/r Robert, hier einige Fragen zur Ausstellung - das kann auch gerne einfach ein Plakat sein oder so, keine große Kunst.... Wir sind gerade dabei, die /unvermittelt Austellung im Dezember zu planen und brauchen dafür einige Angaben von Dir/Euch. Wie schon im Sommer vorgestellt, wird die Grundstruktur der Ausstellung aus vielen Räumen (mit Türen) und einem langen Gang sowie einer Wartezone bestehen. Die Räume werden aus Recyclingmaterialien gebaut (Platten vom art forum und Materialien von der Ausstellung blinder Fleck) - und von außen gespachtelt und gestrichen (am liebsten in einem leichten amtlichen Grau von Kunststoffe). Von innen sind sie ungestrichen und daß Holzgerüst ist sichtbar- ab hier könnt/sollt Ihr die Räume gestalten, wie es für Euren Beitrag gut ist. Da es bis zu 18 Ausstellungsbeteiligten geben wird, schlagen wir vor, daß sich einige Beteiligte Räume teilen. Die Zwischenwände zwischen den Räumen können durchbrochen oder eintgetreten werden, Gucklöcher, Fenster oder Nichen sind herzlich willkommen.
Unser Anliegen ist es, von außen einen glatten Eindruck zu erhalten, der sich für die BesucherInnen beim Öffnen der Türen auflöst. Die Anordnung der Beiträge soll alphabetisch geschehen, je nach Name des Beitragenden.
Bei 10 Räumen hätten die Räume ein Ausmaß von 3,45 x 4,50 (stimmt das, Folke?) - diese Maße lassen sich in der Breite natürlich verschieben, um daß zu planen, brauchen wir jetzt einige Angaben von Euch:

1) Was wollt Ihr ausstellen?

2) Welches Material? Es gibt noch einiges an Podesten, Vitrinen, Stoffen, Farben etc. im Lager der NGBK, bei Kunsstoffe u.a., wir haken gerne nach, wenn wir wissen, was Ihr braucht.

3) Welche Medien, technischen Bedürfnisse? Video, Audio etc.

4) Wieviel Platz braucht Ihr in Metern?

5) Braucht Ihr Wände zum Hängen oder steht Euer Beitrag frei im Raum? Für Plakate etc. eignen sich natürlich auch der Flur und der Warteraum

6) Braucht Ihr Hilfe beim Aufbau? Das Konzept ist so, daß wir die Struktur bauen und Ihr richtet ein, nichtsdesto trotz werden während der Einrichtungszeit 2 fachkundige HelferInnen von der NGBK zur Verfügung stehen. Je genauer wir von Euch wissen, was Ihr braucht, desto genauer können wir die einplanen.

Eröffnung der Ausstellung ist am 13.12., ab dem 3.12. kann aufgebaut werden, in der Zeit vom 7.12. bis zum 12.12. könnt Ihr Eure Räume einrichten.
Bitte schickt uns Eure Antworten bis zum 26.10.,
Nachfragen an Eure Patinnen...

Herzliche Grüße...

Verfasst: Mi Okt 29, 2008 10:37 am
von KlBi
[Ini-BGE] Unvermittelt-Ausstellung Grundeinkommen‏
Von: Gesendet: Mittwoch, 29. Oktober 2008 10:27:31
Hallo Rut,

wir würden uns gern an der Unvermittelt-Ausstellung beteiligen!

Hier vier Ideen für die Ausstellung, zum Thema Grundeinkommen:

1. eine Wandtafel mit dem Wortspiel (siehe auch Anhang unabhängig.de):

unabhängig
abhängig
sein können

und nicht

abhängig
unabhängig
sein müssen

grundeinkommen.de

Siehe auch im Anhang unabhängig.de

Hierfür bräuchten wir eine Wand/ Stellwand.
Und das Ganze großformatig ausdrucken bzw. malen
Drucken oder malen, was würde besser zu den anderen Ausstellungselementen passen?


2. Eine Dusche
oder eine große (alte) Blechgießkanne mit vielen Löchern im Ausgießer (dem vorderen Teil wo das Wasser rauskommt),
Frage: wer hat eine Dusche oder eine solche Gießkanne und kann und will dies aufbauen?

Sinn: über das zumeist negativ bewertete „Gießkannenprinzip“ im Zusammenhang mit der Grundeinkommensidee neu nachdenken

3. Gibt es die Möglichkeit, eine Hängematte anzubringen (in die die BesucherInnen der Ausstellung sich auch reinlegen dürfen?
Wer hat eine Hängematte und würde sie für de Ausstellung zur Verfügung stellen?

4. Schön wäre auch ein Laufrad,
wenn das jemand organisiert,
Kontakt http://www.hamsterrad.eu/
Da gibt es bereits ein Laufrad.


Wie geht es weiter?

Herzliche Grüße
R

Verfasst: Di Nov 04, 2008 9:13 pm
von KlBi
Hallo liebe Leute!

Es geht um das Namibia-Projekt, einem BGE-Kleinversuch. Darüber findet man verschiedene Berichte, unter anderem:
http://www.az.com.na/politik/weniger-ar ... .74120.php

Nun hat eine mysteriöse NEPRU-Organisation (ein Wirtschaftsinstitut) dieses Projekt, bzw die Darstellung über dieses Projekt, madig gemacht:
http://www.az.com.na/lokales/von-armut- ... .75326.php

Die "Kritikpunkte" sind teilweise an den Haaren herbeigezogen. Man kann Leserbriefe schreiben!

Mindestens einen solchen gibt es schon und zwar:

--------------------
Vom 30.10.2008
Seriöse Studien zum Grundeinkommen
Betr.: „Von Armut weit entfernt” (AZ, 27. Oktober 2008)
Man fragt sich, von welchen Interessengruppen diese fragwürdige NEPRU-Studie finanziert wurde, so dass sie deren Lied singen müssen. Hier in Deutschland gibt es seriöse Studien verschiedener Universitäten, die die Durchführbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens belegen. Eine Dissertation der Universität München bekräftigt die ethische Seite wissenschaftlich (Link: Dissertation: Uni München: Archivserver deposit.d-nb.de Kilian Kemmer: Das bedingungslose Grundeinkommen (pdf, 216 Seiten)).

Natürlich gibt es auch hierzulande Knechte, die das Hohelied des Großkapitals singen müssen (Bsp. Prof. [Un-]Sinn vom IFO-Institut in München; er hat sich gerade eben mit der Verteidigung der Manager der Casinobanken lächerlich gemacht). Es wäre weltweit Aufsehen erregend, wenn das Modell „Bedingungsloses Grundeinkommen“ zuerst in Afrika implementiert würde.

Klaus Köke (Mitglied des Arbeitskreises „Bedingungsloses Grundeinkommen” an der Universität Ulm)
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Ich selbst habe mir erlaubt ebenfalls einen zu verschicken (er ist aber noch nicht veröffentlicht):


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Hallo Freunde!

Ich verstehe die "Kritik" an dem BIG-Bericht zum Grundeinkommens-Projekt nicht wirklich. Sicherlich neigen "Optimisten" schnell zu übertriebener Darstellung ihrer Erfolge. Daß man dann miesepetrich anfängt Erbsen zu zählen, ist klar. Besonders "Ökonomen", die selbst schon ausgesorgt haben und eigentlich zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbeingungen der Menschen da sind, scheinen beleidigt zu sein, wenn andere ihnen zeigen, wie es schneller und besser gehen könnte.
Nun scheint die in Ihrer Zeitung abgedruckte "Kritik" eine reine Luftnummer zu sein. Das mit den "Schulschwänzern" ist überhaupt nicht nachvollziebar. Sie schreiben "Zwar ist der Rückgang der Anzahl der Schulschwänzer -wie von BIG behauptet- um 50% zurückgegangen, aber..." Was aber? Ihre abgedruckten Zahlen, bestätigen die Behauptung. "Stört" jetzt nur, daß der Fortschritt anhand des Rückganges der Anzahl der Schulschwänzer (um 50%) dargestellt wurde anstatt ihn anhand der Zunahme der Anzahl der Schulbesucher (von 92% auf 96%) darzustellen? Mein Gott, wie kindisch! Die anderen Kritikpunkte sind ebenfalls kaum nachvollziehbar.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum man so ein kleines Projekt nicht einfach "großzügig" unterstützt und stattdessen daran herumnörgelt und es kleiner redet als es eh schon ist. Was soll das? Ich selbst werde dieses Projekt ab heute im Auge behalten und wenn möglich unterstützen, ehe es von satten selbstzufriedenen Rechthabern und beleidigten Leberwürsten plattgemacht wird!

mit erstaunten Grüßen
Klaus Binder (Europäischer Union, Berlin)
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Es sollten wirklich mehrere Leute schreiben, bzw das Projekt weiter verfolgen!

liebe Grüße
Klaus B

Verfasst: Fr Dez 12, 2008 3:32 am
von KlBi
nächstes Treffen am Dienstag den 16. Dez. um 18.00 Uhr
siehe 1.Artikel im thread

Von: ini-bge.at.googlegroups.com für Robert Ulmer (robert.ulmer.at.gmx.de)
Gesendet: Donnerstag, 11. Dezember 2008 21:05:24
An: ini-bge.at.googlegroups.com


Liebe Grundeinkommensleute,

zu unserem nächsten Treffen am Dienstag den 16. Dezember um 18.00 Uhr

im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a), Theateraufgang III. Etage,

Thema: Moderiertes Brainstorming zu "Wie weiter mit dem Grundeinkommen?"
(bitte korrigiert mich, wenn der Titel nicht das trifft, was wir vereinbart hatten)

seid Ihr / sind Sie

herzlich eingeladen!

Verfasst: Mo Dez 15, 2008 5:02 pm
von KlBi
[Ini-BGE] Re: nächstes Treffen am Dienstag den 16. Dez. um 18.00 Uhr‏
Von: ini-bge.at.googlegroups.com für Michael Klockmann (mk.at.mphase.net)
Gesendet: Montag, 15. Dezember 2008 15:05:20
An: ini-bge.at.googlegroups.com


Am Donnerstag, den 11.12.2008, 22:05 +0100 schrieb Robert Ulmer:
> Liebe Grundeinkommensleute,
>
> zu unserem nächsten Treffen am Dienstag den 16. Dezember um 18.00 Uhr
>
> im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a), Theateraufgang III. Etage,
>
> Thema: Moderiertes Brainstorming zu "Wie weiter mit dem Grundeinkommen?"
> (bitte korrigiert mich, wenn der Titel nicht das trifft, was wir vereinbart hatten)
Ich hab es auch nicht mehr 100% vor Augen, aber für mein
Moderationskonzept ist zentral, was genau vor dem ? des Abends steht.

Na, da nehm ich doch also gleich mal meine Arbeit auf...

Robert: "Wie weiter mit dem Grundeinkommen?"

Micha: Die Frage war, glaub ich v.a. praktisch gemeint, also etwa

"Was _tun_ wir praktisch und wie können wir es verändern,
erweitern und verschärfen, um mit dem bGE voranzukommen?"

Gibts noch weitere Präzisierungen oder Änderungen der Fragestellung?

Ansonsten, schon mal mein (nicht abgestimmter) Vorschlag für einen
Ablaufplan für morgen Abend:

1. Ankommen, vorstellen, plaudern (wichtig, aber nur bis 18.15)

2. Aufklärung über Besonderheiten der Gesprächsführung (2')
3. Fragestellung (3'?)
4. Brainstorming (15')
5. Sortieren, hervorheben, kritisieren (25')
6. Eine gemeinsame "best practice" herausfinden !? (10')
7. Erste Vorbereitungen / Absprachen dazu (5')

II. Teil des Abends

III. Gemüt-licher Teil des Abends...


Bis morgen Abend - Micha


p.s. Brainstormblitze: Interviews, DiskursPanzerKnacker, Vorträge,
Hauswurfsendungen, Fakes, Denkzettel, Loesje, Lesebriefe, Blogs

Verfasst: Do Dez 18, 2008 11:57 am
von KlBi
> Date: Wed, 17 Dec 2008 20:31:55 +0100
> From: saschakimpel.at.gmx.de
> To: ini-bge.at.googlegroups.com; BAG_Grundeinkommen.at.yahoogroups.de
> Subject: [Ini-BGE] Bisher 250 Unterschriften für den Aufruf
>
> "Aktiv werden für linke Alternativen gegen die Krise"

http://www.meinepolitik.de/aktivwer.htm

> - Erste Diskussionen über Protestfrühling - Jede Unterschrift zählt - bitte weiterleiten
>
>
>
> Liebe Kolleginnen und Kollegen,
>
> in den letzten zwei Tagen sind wieder ca. 50 Unterschriften für den
> Aufruf eingegangen. Allein durch Weiterleitungen und Werbung in Kreis- und
> Bezirksverbänden,
> in Landesvorstanden, unter MdB´s, Linksjugend-solid und Linke.SDS ist es
> möglich gewesen 250 Unterschriften zu sammeln.
>
> Ebenso zu erwähnen die zahlreichen Einzelpersonen aus Initiativen,
> Gewerkschaften und der Publizistik.
>
> Vielen Dank für die inhaltlichen Hinweise und Vorschläge, die
> sicherlich alle in den Kontext der Antworten der linken und
> außerparlamentarischen Bewegung positiv eingeordnet werden sollten.
>
> Doch 250 Unterschriften sind erst ein Anfang, da die Diskussion über die
> Antworten der Linken jetzt erst an Fahrt gewinnt. Auch in
> gewerkschaftlichen Kreisen wird verstärkt darüber nachgedacht, wie ein
> Protestfrühling auf die Beine gestellt werden kann (siehe die Resolution
> des ver.di Gewerkschaftsrats "Aktiv werden für eine soziale
> Antikrisenpolitik", die ich euch anhänge).
>
> Auch die sozialen Bewegungen haben begonnenen sich zu koordinieren und
> gemeinsam über Aktivitäten zu beratschlagen.
>
> Um den Prozess der Vernetzung und gegenseitigen Stärkungen
> voranzutreiben, würden wir uns daher sehr freuen,
> wenn du in deinen Netzwerken in oder außerhalb der Partei Die Linke., in
> außerparlamentarischen Initiativen und und Gewerkschaften für den
> Aufruf Werbung machen würdest. Jede Unterschrift hilft, linke
> Alternativen zur Krise stark zu machen.
>
> Herzliche Grüße,
> Sascha Kimpel
>
> (Mitglied Landesverband Die Linke.Berlin - Bezirksverband Pankow,
> attac, Naturfreunde, ver.di)

Hallo Liste!

Ich selbst hab kein Problem wenn "Werbematerial" von Parteien oder anderen Vereinen in die Liste gepostet werden, auch nicht mit Krempel von der "die Linke". Ein paar Worte seien aber dann auch umgekehrt gestattet.

So möchte ich darauf hinzuweisen, daß bei der geplanten "Massenmobilisierung" nicht etwa "linke Ideen" gesammelt werden. Wie immer ist schon alles fix und fertig. Unsere "herrschenden" Oberlinken haben sich alles für uns Doofen ausgedacht. Und wir sollen nur für die Mobilisierung der Massen sorgen, damit unsre "Herrschenden" ihre Bücher besser verkaufen, ihre Dozentenstellen gefestigt werden und möglichst viele von ihnen als Volksvertreter in Kommune, Bund und Europaparlament ein abgesichertes sorgenfreies Dasein fristen können.

Vom "bedingungslosen Grundeinkommen" ist in dem Aufruf kein Ton zu finden. Dafür tummeln sich unter den Mitaufrufern/Unterstützern alte bekannte BGE-Gegner und BGE-Skeptiker.

Mich persönlich "stören" an dem Aufruf weitere Sachen:

a) total NATIONALISTISCH!!! In den 5 Seiten taucht nicht mal Europa dem Namen nach auf. Es geht anscheinend darum ein schnuckeliges "sozialistisches" Heimatland aufzubauen?

b) Ich hab keinen Führerschein und kein Auto. Daß andere das anders handhaben finde ich OK, aber daß wir jetzt mehr Auto fahren sollen, damit dauerhaft gearbeitet wird, halte ich für etwas bedeppert. Ob die Autoindustrie "privat" (was ist das schon?) ist oder ob sie nun "vergesellschaftet" wird, ist dabei völlig gleichgültig. Anstatt also weitere Bürger auf sinnlosen Arbeitsplätzen festzunageln, kann man ihnen die Kohle auch gleich zahlen, jeder sucht sich dann selbst was "sinnvolles". Das läuft auf ein BGE hinaus...

c) Gekühlt wird nur das linke Mütchen. Während alle bisherigen Kontrollen, Schikanen, Gefängnisse usw beibehalten werden sollen, werden weitere Kontrollen und Schikanen gegen "linke" Herzensfeinde gefordert.
Für mich als "Armer" ist dabei nicht erwiesen, daß es irgendeinem "Armen" dadurch besser geht, indem man jeden Bürger, der etwas mehr Kohle hat, unter staatliche Aufsicht stellt. Gerade das BGE ist ein Schritt weg von Kontrolle, Schikane und Kriminalisierung.

Es mangelt den Volkswirtschaften auch nicht etwa an Kontrolle und Stacheldraht sondern an Kohle. Durch die globale Standortkonkurrenz haben wir es seit Jahrzehnten mit einer "finanziellen" Abwärtsspirale zu tun. Die Staaten unterbieten ich, was Steuer- und Sozialabgaben betrifft. (Die "die Linke" macht dabei in Berlin eifrig mit und versucht ebenfalls aus anderen Bundesländern "lukrative" Objekte für Berlin abzuziehen).

Durch unzureichende "Besteuerung" des "Kapitals", entwickeln sich immer größere Geldanteile, die nicht "sinnvoll" sondern eben dann in sinnlose selbstgeschaffene "Bankprodukte" investiert werden. Jetzt diese "Bankprodukte" verbieten, obendrein nur national, ist völlig daneben. Dies würde der Gemeinschaftskasse keinen weiteren Cent bringen! Ich würde auch erstmal schädliche Produkte verbieten, wie z.B. Panzer, u-Boote und Flugzeugträger!
Wenn überhaupt etwas abhelfen kann, dann eine Steuer die ZENTRAL und möglichst weltweit eingesackt wird. Einer solchen Steuer kann sich kaum jemand entziehen und vorallem hätte niemand einen "Standortvorteil/Nachteil". Nur so kann man Teile des sinnlos herumirrenden "Geldes" sinnvollen Aufgaben zuführen.

Auch die in dem Aufruf erwähnte Tobinsteuer (eine Börsen/Devisensteuer) war ursprünglich so ein ZENTRALES Projekt. Inzwischen ist es eine Steuer, die aus puren Hass und national gefordert wird. Sowas hilft gar nichts. Das was die BRD durch Tobinsteuer mehr einnimmt wird sie aus Standortkonkurrenz-Gründen woanders wieder einsparen. (Man senkt dann z.B. irgendwelche Lohnnebenkosten).
Wenn man sich den "Aufruf" anschaut stellt man schnell fest, daß Steuern (z.B. die Millionärssteuern) aus purer Bosheit gefordert werden. Ich denke, daß die Gesellschaft Steuern erhebt aus "vernünftigen" Gründen um eben gesellschaftliche Aufgaben zu bewerkstelligen und daß Steuern auch so "propagiert" werden sollten. Ähnliches gilt für "Verstaatlichung", wobei es absurd ist volkseigene Landesbanken verstaatlichen zu wollen.

d) von Genossenschaften als Alternative zum üblichen ("kapitalistischen") Betrieb ist in dem 5 Seiten Aufruf keine Rede! Sollte "man" nicht vorallem alternative Betriebsformen unterstützen? Auch dazu ist das BGE wie dazu geschaffen. Da es jedem ausgezahlt wird, haben "Gruppen" gegenüber einzelnen große Vorteile. Die Bedingungen für "alternative Betriebsformen" und Genossenschaften würden sich erheblich verbessern. Was "stört" uns eigentlich am "Kapitalismus"? Ich kann nur raten auch mal etwas genauer die Geschichte der Arbeiterwegung zu studieren. Ursprünglich -im richtigen Kapitalismus- war der Aufbau von Genossenschaften mit erheblich Schwierigkeiten und teilweise bewaffneten Widerstand verbunden.

Nun, auch bei diesem Thema sieht man, daß unsre "Linken" offenbar eine Welt, wie sie heute ist, für immer und ewig zementieren wollen:
a) 190 nationale Staaten, die sich weiterhin steuer- und abgabenmäßig unterbieten
b) Im Innern möglichst viele unselbständige "Lohnempfänger", möglichst viele "Hilfebedürftigen" um die "man" sich kümmern kann, möglichst nur "kapitalistischen" Betriebe, wo egal ist was sie produzieren, hauptsache Arbeit und Mitbestimmung. Und das ganze soll von einer überdimensionalen Krake nahmens Beamtenstaat kontrolliet und am Leben erhalten werden.

Welch geniale Vision!

liebe Grüße
Klaus B