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Wehrpflicht und die Piraten

Verfasst: Do Mai 28, 2026 9:24 pm
von root
a hat geschrieben:15 May 2026 05:52 PM
@spencer: guter Flaschenpost Beitrag
Ich weiß nicht welchen Beitrag du meinst, vermutlich den letzten?
https://die-flaschenpost.de/2026/05/15/ ... e-grundkon

Selbstverständlich kann ich deinem Urteil nicht zustimmen. Der Artikel krankt bereits daran, dass er nicht zwischen Institution und Individuum unterscheiden mag.
Wie viel Menschenblut ist der Erhalt der Institution Deutschland wert? Und wer bestimmt es, im Ernstfall?
Ist es nicht ein Ziel gewesen, die europäischen Nationalstaaten zu verschmelzen? Wie lange wird es die Institution Deutschland und die anderen Staaten noch geben.

Die Behauptung, dass Menschen, also wir alle, uns nur deswegen gegenseitig nicht auffressen, weil es verboten ist, und Polizei, Richter und Bundesregierung weise auf uns achten, halte ich für etwas schräg.
In jeder modernen Großstadt demonstrieren die Menschen, dass sie gut miteinander auskommen, unabhängig ihrer kulturellen Herkunft. Probleme tauchen immer da auf, wo der Einzelne Teil einer hierarchischen Struktur geworden ist, also seine individuellen Interessen einer Institution (Staat,Religionsgemeinschaft, Partei, Clan etc.) unterordnet.


m hat geschrieben:Wie gut eine Großstadt ohne Polizei und Richter funktioniert kann man u.a in Port au Prince in Haiti gut beobachten. Da sorgen dann die Männer mit den Macheten und Schrotflinten für Sicherheit und lassen sich diese durch Schutzgeld und Sexuelle Gefälligkeiten sehr gut bezahlen. (edited)
Das hast du gut beobachtet. Aber es hat mit meiner inhaltlichen Kritik am Text nichts zu tun und mit meinen Vorstellungen hinsichtlich des zukünftigen Zusammenlebens der Menschen schon gar nichts.
Anders als viele der hier aktiven Piraten sehe ich Deutschlands Zukunft nicht in einer Variante vom tausendjährigen Reich, sondern im Aufgehen, der Auflösung des Nationalen, in eine neue Ordnung, in der die Individualität eines jeden Menschen zur Entfaltung kommt.
Um mich zu verstehen wäre es notwendig zwischen dem, woher die Gesellschaft kommt, wo sie ist und wohin sie sich entwickeln wird zu unterscheiden.
Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft.
Kurz, da ich die Geschichte der Menschheit als Prozess auffasse, kannst du die Zukunftsvision kaum mit Beispielen aus der Vergangenheit oder Gegenwart erschüttern.
Die Piratenpartei versteht sich als Teil einer globalen Bewegung, die die individuelle Freiheit gegen institutionelle Vereinnahmung durchsetzen will. Sie steht laut dieses Grundsatzes voll auf meiner Seite und kann daher gar nicht für eine Wehrpflicht eintreten. Denn die Wehrpflicht gestattet dem Staat das Maximalrecht auf die Einschränkung der individuellen Freiheit, nämlich die Bestimmung über das Lebensrecht des Individuums.
Mich wundert es schon ein wenig, wie man gegen staatliche Überwachung (Palantir, Staatstrojaner, Vorratsdatenspeicherung etc.) eintreten kann und gleichzeitig einen starken Staat fordert, der die Heimatfront von „Defätisten“, „Putin-Verstehern“ und anders „Gesocks“ säubern soll.

m hat geschrieben:Zivilisationen die nicht wehrhaft waren wurden historisch immer kolonialisiert und versklavt. Das ist auch heute noch so, siehe ISIS oder was Russland macht. Entweder die freiheitliche Demokratie ist militärisch stark, dann existiert Sie. Oder Sie ist es nicht, dann hört Sie auf zu existieren. Die Alternative zum Nationalismus liegt übrigens in Europa als demokratisch freiheitlichem Raum. "Globale Bewegung" ist schön und gut, in China zum Beispiel gibt es keine Piratenpartei, die wäre dort verboten. Bewegung ist also nur dort möglich wo Sie ein freiheitliches Fundament vorfindet. Was Eingriffe in die Individualität angeht, da spielt nicht nur Wehrpflicht eine Rolle. Sondern auch die immer stärker steigenden Steuern die man für den Staat erwirtschaften muss, ist auch eine Form der Zwangsarbeit für das Gemeinwesen (Oder die wuchernde Bürokratie) je nachdem wie man es sieht. Auch hier wird die Rechnung für den Ukrainekrieg zu begleichen sein. Aber ich zahle lieber Geld dafür statt Tribut an eine fremde Besatzungsmacht die mit Sicherheit wesentlich teurer kommen wird. (edited)

Re: Wehrpflicht und die Piraten

Verfasst: Do Mai 28, 2026 9:28 pm
von root
Zivilisationen die nicht wehrhaft waren wurden historisch immer kolonialisiert und versklavt. Das ist auch heute noch so, siehe ISIS oder was Russland macht. Entweder die freiheitliche Demokratie ist militärisch stark, dann existiert Sie. Oder Sie ist es nicht, dann hört Sie auf zu existieren.

Die Alternative zum Nationalismus liegt übrigens in Europa als demokratisch freiheitlichem Raum. "Globale Bewegung" ist schön und gut, in China zum Beispiel gibt es keine Piratenpartei, die wäre dort verboten. Bewegung ist also nur dort möglich wo Sie ein freiheitliches Fundament vorfindet.

Was Eingriffe in die Individualität angeht, da spielt nicht nur Wehrpflicht eine Rolle. Sondern auch die immer stärker steigenden Steuern die man für den Staat erwirtschaften muss, ist auch eine Form der Zwangsarbeit für das Gemeinwesen (Oder die wuchernde Bürokratie) je nachdem wie man es sieht. Auch hier wird die Rechnung für den Ukrainekrieg zu begleichen sein. Aber ich zahle lieber Geld dafür statt Tribut an eine fremde Besatzungsmacht die mit Sicherheit wesentlich teurer kommen wird. (edited)
Deine Antwort geht auf meine Ausführung kaum ein. Sie lässt sich in 3 Themenbereiche gliedern.
Erstens (Landes-) bzw. Zivilisationsverteidigung, zweitens Globalisierung, drittens Staatsgewalt und individuelle Freiheit

1. Zivilisationsverteidigung

Der Satz:
Zivilisationen die nicht wehrhaft waren wurden historisch immer kolonialisiert und versklavt.
beinhaltet eine statische Aussage. Du nimmst quasi eine Schablone zur Hand und vermisst damit die Menschheitsgeschichte.

Der Starke unterjocht den Schwachen. Habe ich gerade auch in ähnlicher Form im 4 Std. Interview mit Herrn Höcke gehört.
Ein Staatsvolk benötigt seine Geschichte zur Entfaltung einer positiven Identität, sagt Höcke. Nur so kann es im Ringen mit anderen bestehen.
Natürlich ist die Beobachtung wieder nicht falsch.
Die Geschichte plakativ, grau in grau und auf zwei Dimensionen runtergebrochen zeigt eindeutig, dass der Sieger in Konflikten immer den Sieg davongetragen hat. Eine Tautologie, die nichts erklärt, sondern alles verklärt.

Das du solche Sätze reflexartig vorträgst, ist an Unstimmigkeiten wie der Behauptung, Zivilisationen könnten versklavt werden, erkennbar. Nur Menschen können versklavt werden, Institutionen nicht.

Obendrein ist diese von dir postulierte „ewige Wahrheit“ fragwürdig, weil sie z.B. die Vernichtung andere „Zivilisationen“ durch Völkermord ignoriert, ebenso wie die Möglichkeit der Assimilation. Zivilisationen können z.B. auch miteinander verschmelzen siehe z.B. Afrikaner in den USA.

Und, ab wann handelt es sich um eine eigenständige Zivilisation? Waren die Franzosen im 1. Weltkrieg Träger einer eigenen, von anderen europäischen Staaten zu unterscheidenden, Zivilisation? Wurden die Deutschen nach ihrem 1. Kriegsunglück „versklavt“?
Die Russen sind keine Europäer so Florence Gaub. Kann man da von einer eigenen Zivilisation sprechen? Warum haben die die Deutschen nach dem 2. deutschen Kriegsunglück nicht versklavt?
Du siehst ein einziger so dahingeworfener Satz bringt mich ins Schwitzen.

Betrachtet man die Entwicklung des Lebens, dann lautete Darwins Motto zwar „Kampf der Arten“, aber wir wissen heute, dass der Kampf eher die Ausnahme beschreibt. Die Regel ist Kooperation, Kollaboration und Symbiose.

Ich hatte ja erwähnt, dass ich die Geschichte als Prozess auffasse? Für mich besteht die Menschheit heute nicht aus zahllosen Zivilisationen, die miteinander im Kintsch liegen, und solange gegeneinander kämpfen, bis eine (die Deutschen?) die Oberhand gewinnt, sondern aus einer einzigen gemeinsamen Zivilisation.

Ich widerspreche daher vehement deiner Aussage:
Das ist auch heute noch so, siehe ISIS oder was Russland macht.
Der Weg in die Zukunft ist halt steinig, und sogar geistig beschwerlich. Heute besteht die Menschheit aus rund 200 einzelnen Staaten und einer einzigen globalen Zivilisation. Von daher kann sie auch nur als Ganzes untergehen oder halt endlich aus dem Knick kommen.
Entweder die freiheitliche Demokratie ist militärisch stark, dann existiert Sie. Oder Sie ist es nicht, dann hört Sie auf zu existieren.
Gibt es noch eine andere Demokratie, eine die nicht freiheitlich ist? Für die Grünen existiert z.B. „unsere Demokratie“.
Ich als Piratin würde nun, neben der militärischen Stärke insbesondere der Deutschlands (hat ja schon zweimal nicht so gut geklappt), besonders auf Bildung und Individualität setzten. Anstatt andere Menschen zu erschießen könnte man sie auch bewirten. Und wenn wir „freiheitlich“ sind, warum bewaffnen wir uns nicht, um uns vor Übergriffe anderen „Zivilisationen“ verteidigen zu können. Warum bekommt nicht jeder ein militärische Grundausrüstung nachhause geschickt. Warum muss ein Mensch in einer Armee dienen, in der selbst denken ein No-Go ist?
Internet hat geschrieben:"Selbst denken" ist der wichtigste Schlüssel zur Mündigkeit. Es bedeutet, den eigenen Verstand zu nutzen, anstatt vorgefertigte Meinungen, gesellschaftliche Normen oder Algorithmen ungeprüft zu übernehmen. Dieser bewusste Prozess erfordert Mut, Neugier und die Bereitschaft, Dinge kritisch zu hinterfragen.
Und hast du schonmal darüber nachgedacht, woher die Demokratie kommt wieso sie die Monarchie von der historischen Bühne verdrängt hat, welche konkreten historischen Aufgaben sie hat, oder haben könnte. Was wenn sich die Aufgaben gewandelt haben und sie heute eher Ballast als Nutzen für die Gesellschaft bedeutet.
Was ist eine Partei? Für wen ergreift sie Partei, und warum? Wie verhalten sich Individuum und Partei zueinander? Repräsentiert und produziert eine Partei Vielfalt oder Einfalt?
zum zweiten Punkt:


2. Globalisierung
Die Alternative zum Nationalismus liegt übrigens in Europa als demokratisch freiheitlichem Raum.


Den deutschen Nationalismus auf Europa auszudehnen ist keine Alternative zum Nationalismus sondern Augenwischerei. Ob stolze Deutsche oder stolze Europäer siegend durch die Zivilisation schreiten, ist m.E. gleichkrank.
Aber immerhin hat sich damit dein Zivilisationshorizont auf etliche Länder erweitert. Der ehemalige Erzfeind der Deutschen, den niederzuringen Millionen Tote auf dem Schlachtfeld und im Zivilisationsraum kostete, der Franzose, gehört heute mit an unseren Gebetstisch, Prima! Ein enormer Fortschritt vom 20. zum 21. Jahrhundert. Bleibt zu hoffen, dass vom 22. zum 23. Jhd. Russland an die europäische Tafel darf, natürlich nur nach Leistung des entsprechenden Blutzolls. Die Türkei und China müssen sicherlich noch ein paar Jahrhunderte ausharren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-f ... eindschaft


Also, ich sehe im europäischen Haus, bei dem es sich, wie du freundlich erklärst, um eine besondere, höherwertige Zivilisation handeln soll, keine Alternative zum Nationalismus.
Den „zivilisatorischen“ Sprung, den du hier erhoffst, kann ich keineswegs erkennen. Dazu fällt mir der Spruch ein:
Wenn etwas läuft wie eine Ente, wenn es quakt wie eine Ente und aussieht wie eine Ente, dann wird es wahrscheinlich eine Ente sein.

"Globale Bewegung" ist schön und gut, in China zum Beispiel gibt es keine Piratenpartei, die wäre dort verboten. Bewegung ist also nur dort möglich, wo Sie ein freiheitliches Fundament vorfindet.


Ich glaube dir ist entfallen, dass wir hier in der Piratenpartei diskutieren. Als Partei wäre es unserer Aufgabe Bewegung anzuschieben und nicht darauf zu warten.
Man spricht z.B. von der Klimabewegung. Das fasst die Menschen zusammen, die den prognostizierten und erkennbar menschengemachten Klimawandel abwenden wollen.
Man kann heute auch wieder von einer Atomkraftbewegung sprechen, also den Menschen, die die nationale Energiesicherheit durch Atomkraft gewährleisten wollen.


Was wären die Leitlinien oder Orientierungspunkte, die universellen Forderungen der Piratenpartei, die eine globale Bewegung stützen und vorantreiben könnten? Ein militärisch schlagkräftiges Europa, als die höchste zivilisatorische Errungenschaft der Menschheit wird wohl nicht unbedingt dazugehören. Die Einführung der Wehrpflicht, vielleicht die Ausweisung wehpflichtiger Ukrainer? Wohl eher nicht!


Meiner festen Überzeugung nach wäre der einzige Punkt auf der Agena, das Erstreiten von individueller Freiheit. Denn das ist eine Sehnsucht, die heute immer mehr Menschen in jedem Land auf allen Kontinenten heimsucht.


Außer einiger mutiger, mittlerweile stark verwässerter Sätze in der Präambel unseres Programms sehe ich leider nur noch Jammer und Trübsal.
Das liegt daran, dass von der ursprünglichen Bewegung nur noch die verknöcherte Struktur übriggeblieben ist.
Wenn man Gestaltungsräume abschließt und jemanden den Schlüssel gibt, schafft man Struktur. Der Raum ist nur noch offen, wenn der Schlüssel Zeit hat. Die Öffnung richtet sich nicht nach den Bedürfnissen der Bewegung, sondern nach dem Zeitfenster des Schlüssels. Eine rasante Bewegungsbremse.
Das enge Zeitfenster des Schlüssels erzwingt eine effektive Nutzung der Zeit. Das macht eine Beschränkung der Redefreiheit nötig. Der nächst Schritt ist die Eingangskontrolle.
So folgt Schlag auf Schlag gegen die Bewegung bis am Ende der Schlüssel der einzige im Raum ist. So kommt man von der Vielfalt des Schwarms zur Einfalt des Fachmanns. So wird die Bewegung zur Partei und die Partei zum Selbstzweck.



3. Individuelle Freiheit versus Staatsgewalt
Was Eingriffe in die Individualität angeht, da spielt nicht nur Wehrpflicht eine Rolle.

Individualität ist etwas anderes als die individuelle Freiheit. Um Individualität zu entwickeln und zu entfalten ist individuelle Freiheit Voraussetzung.

Der Prozess, um sich von einem ideologisch oder religiös verzerrten Bewusstsein zu befreien wird als Empowerment bezeichnet.

Stimmst du meiner Auffassung zu, dass die Wehrpflicht sich nicht mit unseren Grundsätzen vereinbaren lässt?
Sondern auch die immer stärker steigenden Steuern die man für den Staat erwirtschaften muss, ist auch eine Form der Zwangsarbeit für das Gemeinwesen (Oder die wuchernde Bürokratie) je nachdem wie man es sieht. Auch hier wird die Rechnung für den Ukrainekrieg zu begleichen sein. Aber ich zahle lieber Geld dafür statt Tribut an eine fremde Besatzungsmacht die mit Sicherheit wesentlich teurer kommen wird. (edited)
Irgendwie hast du das Talent, alles Mögliche miteinander zu vermengen.

Re: Wehrpflicht und die Piraten

Verfasst: Fr Jun 05, 2026 7:50 am
von root
3. Individuelle Freiheit versus Staatsgewalt
Was Eingriffe in die Individualität angeht, da spielt nicht nur Wehrpflicht eine Rolle.

Individualität ist etwas anderes als die individuelle Freiheit. Um Individualität zu entwickeln und zu entfalten ist individuelle Freiheit Voraussetzung.
Der Prozess, um sich von einem ideologisch oder religiös verzerrten Bewusstsein zu befreien wird als Empowerment bezeichnet
Stimmst du meiner Auffassung zu, dass die Wehrpflicht sich nicht mit unseren Grundsätzen vereinbaren lässt?
Sondern auch die immer stärker steigenden Steuern die man für den Staat erwirtschaften muss, ist auch eine Form der Zwangsarbeit für das Gemeinwesen (Oder die wuchernde Bürokratie) je nachdem wie man es sieht. Auch hier wird die Rechnung für den Ukrainekrieg zu begleichen sein. Aber ich zahle lieber Geld dafür statt Tribut an eine fremde Besatzungsmacht die mit Sicherheit wesentlich teurer kommen wird. (edited)
Irgendwie hast du das Talent, alles Mögliche miteinander zu vermengen.

Die Kritik am Staat hat Tradition. Nun gibt es kaum eine Theorie, die sich mit der Notwendigkeit seiner Entstehung befasst, die ihn historisch einordnet und seine Aufgaben beschreibt.
Tatsächlich findet sich hierzu in der klassischen marxistischen Theorie einige Überlegungen.
Erst jetzt können wir die ganze Richtigkeit der Bemerkungen von Engels einschätzen, in denen er unerbittlich die Verbindung der Wörter "Freiheit" und "Staat" als unsinnig verspottete. Solange es einen Staat gibt, gibt es keine Freiheit. Wenn es Freiheit geben wird, wird es keinen Staat geben.
Der Staat ist demnach, historisch betrachtet, eine vorübergehende Organisationsform der menschlichen Gesellschaft.
Es gab eine Zeit da ging es ohne Staat und es wird eine Zeit geben, da geht es wieder ohne Staat.
Und dass unsere Epoche diesen Wandel einläutet und umsetzt erkennt man an der Kritik die im folgenden Satz.
Steuern zahlen ist Zwangsarbeit für das Gemeinwesen.